Auf ein Glas Champagner mit Marie-Anne

Auf ein Glas Champagner mit Marie-Anne

Frauen in der Gastronomie

Transkript

Zurück zur Episode

00:00:02: Hallo und

00:00:03: herzlich willkommen zu auf ein Glas Champagner mit Marianne.

00:00:09: Frauen in der Gastronomie, im Gespräch mit spannenden Frauen von Gastronomie!

00:00:19: Hallo und Herzlich Willkommen zum Podcast Auf Ein Glas Champagne Mit Mariann.

00:00:24: – Frauen In Der Gastronomy.

00:00:27: Schön dass ihr diesmal wieder dabei seid.

00:00:29: zur der aktuellsten neuesten Folge die wir heute wieder aufnehmen Hier im schönen Grün bei den Wildschweinen und den Füchsen.

00:00:38: Shirley ist heute auch mit dabei, ich habe die große Freude dass Janine Voltaire vom Matthias Restaurant heute hier hergefunden hat.

00:00:47: Herzlich willkommen liebe Janine!

00:00:48: Hallo

00:00:49: vielen Dank für die Einladung

00:00:50: Die liebe Janine, auf die habe ich schon länger einen Auge geworfen und freue mich euch das heute auch so ein bisschen näher zu bringen.

00:00:57: Das Janin von sich erzählt, von ihrem Lebensweg bis hierhin... Ich hab eben schon zu ihr gesagt sie können wahnsinnig stolz sein, finde ich, ich glaube alle!

00:01:07: Und in diesem Sinne habe ich den Champagner heute ausgesucht und zwar ist es der roxolare extra Brüt mit eins Komma fünf Gramm Zucker.

00:01:18: Ist wirklich sehr trocken von Don Grili.

00:01:21: Und der ist aus neunzig Prozent Chardonnay und zehn Prozent Pinot Noir, er hat wunderschöne unterschiedliche exotische Früchte finde ich ein bisschen Ingwer- und Feuerstein, der eben auch von diesen Stein-, Solarsteinen kommen und ich fand diesen Namen Sonne und Gestein super interessant weil das auf der einen Seite gegensätzlich und doch sehr miteinander harmonierend sein kann Und das ist auch dazwischen viel gibt.

00:01:48: Ich glaube, dass es genau darüber wie wir heute reden können und was mich natürlich interessiert, was dich heute so geprägt hat wo deine Leidenschaft herkommt für das, was du heute machst oder wie du da reingrutscht bist weil du hast einen ganz, ganz interessanten Weg gemacht.

00:02:04: Jetzt stoßen wir erst mal an.

00:02:06: Sehr gerne!

00:02:07: Schön, dass du da bist herzlich willkommen.

00:02:09: Danke Schill, es riecht wirklich fantastisch, das sehe ich.

00:02:11: Der Schapanya hat eine ganz schöne goldgelbe Farbe muss ich sagen Sieht aus wie die Sonne.

00:02:17: Super

00:02:17: schön duftend, aber so sehr interessant dabei!

00:02:19: Die

00:02:19: hat auch so Kumpquat-Moten finde ich.

00:02:22: Wahnsinnig schön und wir hatten ihn auch in einem anderen breiteren Glas ausprobiert haben uns für ein Zwischending zwischen schmal und breit entschieden.

00:02:29: Ich

00:02:29: glaube das steht ihm sehr gut und ich bin einfach auch ein Fan von so schönen präsenten Bubbles.

00:02:35: Das bringt einfach Spaß und belebt

00:02:37: Und Du hast es ja auch gelernt ganz offiziell professionell.

00:02:43: Aber heute bist du ja Mit Inhaberin eines Restaurants.

00:02:47: Das stimmt!

00:02:48: Und du bist aber ursprünglich in Hamburg geboren?

00:02:50: Ich bin in Hamburg geborgen, da zur Schule gegangen.

00:02:53: Dann hat es mich noch mal ein bisschen rausgetrieben, darf man gar nicht so dort sagen... ...aber Hamburg waren wir dann ein bisschen zu klein.

00:02:59: Dann hast

00:03:00: Du mich einfach nach Berlin gebracht und erst einmal ein bisschen noch ganz typisch nach dem Abitur um die Welt und gebackpackt und dann wollte ich unbedingt nach Berlin.

00:03:10: Das hat mich hierher getrieben.

00:03:12: Ich wollte gerne eine größere Stadt, ich wollte aber auch nicht.

00:03:15: Das war mir immer wichtig.

00:03:16: zu weit weg von Zuhause also ganz aus Land hat mich dann.

00:03:19: irgendwie habe ich mich einfach nicht getraut glaube ich und da bei Berlin genau das Richtige zumal mich das dann eh in die damals noch mein Studium hergezogen hat.

00:03:28: und für das politikwissenschaftliche Institut ist in Berlin einfach sehr gut.

00:03:33: Und da fand ich ganz interessant ein Schwerpunkt war Gender- und feministische Theorien.

00:03:38: Ja, mein selbstgewählter Schwerpunkt!

00:03:41: Das ganze Studium war ein großes Privileg gewesen.

00:03:43: Es hat mich einfach menschlich weitergebracht persönlich, es hat mir ganz viele Fragen gebracht aber auch beantwortet.

00:03:50: und dann habe ich halt nebenbei immer gejobbt in der Gastronomie hab dann gemerkt, dass da einfach noch mehr mein Herz hängt und hab auch das Gefühl, dass ich mittlerweile Arbeit zusammenbringen kann.

00:04:01: Dass was ich da mitgenommen habe, dass es sich entwickelt hat für mich ist fürs Leben gewesen.

00:04:07: Habe ich mich jetzt halt wie gesagt selbst gewählt.

00:04:10: Das ist natürlich ein politikwissenschaftliches allgemeines Studium an der FO Berlin aber ich selbst hab immer in diesen Kursen von Gender- und Feminismus meiner ... Meine größten Interessen gefunden an das, was mich begeistert und wo ich auch gemerkt habe.

00:04:23: Es macht mich aus dass mein Innerster Kern der ist dann nochmal so richtig geantwortet worden

00:04:28: gab es einen Schlüsselmoment wo du gesagt hast ah Ich will unbedingt nicht nur als Aushilfe in der Gastronomie arbeiten, sondern ich möchte gerne damit mein Geld verdienen.

00:04:36: Hauptberuflich total professionell?

00:04:38: Ja

00:04:39: absolut!

00:04:39: Hat mich das ja auch an den Ort wieder zurückgebracht jetzt.

00:04:42: Ich wohne da jetzt an der Adresse und habe damals für die LAWA gearbeitet.

00:04:45: Das war ein kleines Restaurant in Neukölln was neu eröffnet wurde wo ich dann auch erstmal neben dem Studium angefangen habe.

00:04:54: Was aber für mich so der erste Berührungspunkt war... Mit einer feinen Gastronomie, mit einer ausgewählten Produkten.

00:05:01: Mit einer Leidenschaft.

00:05:02: Das war privat geführtes Restaurant.

00:05:05: Den gehört auch die Lavanderia Wegjaer, was im Hinterhof mittlerweile nach und vor existiert.

00:05:11: Und auch ein wunderbares kleine Gastronomie ist also wirklich wunderschön!

00:05:15: Und das war so das erste Mal dass ich nach Alldänen Catering-Jobs, wirklich mit so was auch viel Spaß gemacht hat.

00:05:23: Aber dann nochmal wirklich mit einer Idee von Gastgeberinnen sein und den Abendgestalten in Berühung gekommen bin über dieses Restaurant weil das Konzept schon da war.

00:05:33: Das war einfach eine wunderschöne kleine Location Und dann habe ich immer mehr gemerkt.

00:05:37: okay so kann ich mir Gastronomie schon als Hauptberuf vorstellen und als Verwirklichungen und Da auch den ersten kleinen Zugang zu weinen bekommen.

00:05:45: und dann nehmen wir das so den Lauf.

00:05:48: Dann hab ich mich im Rots beworben, wurde nicht genommen.

00:05:53: Ich

00:05:53: war über meinen Weinhandel gegangen noch mal für den Dreivierteljahr.

00:05:56: Habe ich noch in meinem Rots geworben und dann hat es geklappt.

00:05:59: Und dann habe ich da so gefühlt, sag ich bis heute meine Ausbildung gemacht.

00:06:03: Da war ich dann anderthalb Jahre unter Fallkuhmütlichen damals noch Christoph Geiler.

00:06:08: Das war einfach Wahnsinn!

00:06:10: Also das war natürlich eine ganz andere Ebene von Gastronomie und Erfahrung.

00:06:18: dass noch mal richtig gefühlt gelernt, Kommunikation am Gast.

00:06:23: So eine Atmosphäre gesteinigt war immer unten in der Weinbarm und das war so ein Raumbeleben.

00:06:29: Das hatte ich damals total beeindruckt und toll hat mir da viel versucht abzuschauen und hab dann natürlich ganz schnell die ... Noch mehr die Liebe zum Wein bekommen.

00:06:38: Ich konnte da unten alles verkaufen und da ganz eigenständig auch agieren mit den Weinen doch mein Standbein in der Gastronomie auf der Sommelavir aufzubauen und meinen Sommelier zu machen.

00:06:52: Und das dann daneben her, dann auch angefangen.

00:06:55: Für die Zuhörerinnen und Zuhöerer?

00:06:57: Wie viel Jahre ist das mit den Sommelschulen?

00:06:59: Das ist eine gute Frage.

00:07:00: Ungefähr ... Ich hab

00:07:01: zehn.

00:07:02: Zehn Jahre?

00:07:02: Ich bin jetzt thirty-seven, ich glaub, war siebenundzwanzig.

00:07:05: Vor zehn Jahren, wie war das mit ... Es war die Sommeleschule schon im Berlin.

00:07:10: Die war schon in Berlin, das war schon der Jürgen Hammern.

00:07:12: Da macht man dann die Ausbildung sozusagen berufsbegleitend?

00:07:14: Genau, das geniegendes Buch.

00:07:15: Ich hatte Glück, dass man ... Man braucht dafür eine Ausbildung im nahen Bereich.

00:07:20: Ich konnte genug Berufserfahrung vorweisen und dann ist das über anderthalb Jahre berufspegleitende.

00:07:27: Ausbildung von der IHK.

00:07:29: Wir haben das letztes Jahr wieder mal so outgesourced, einer unserer Mitarbeiter.

00:07:35: Ja,

00:07:36: wir

00:07:36: versuchen ja jedes Jahr jemanden zu schicken.

00:07:39: Super!

00:07:40: Es ist aber auch wirklich anstrengend und jetzt war viel mit Reisen verbunden weil es nicht in Berlin stattgefahren hat.

00:07:46: Ach, das

00:07:47: ist ja schade.

00:07:48: Die Kurse sind immer

00:07:49: kleiner geworden.

00:07:51: Das kam sehr spontan die Nachricht Und dann ist ja auch unser lieber Miders oft nicht da gewesen.

00:07:58: Aber der Mehrwert, den man einfach dadurch hat als Unternehmerin ... ist einfach so groß, dass uns das natürlich dann auch Spaß macht, jemanden die Möglichkeit zu bieten.

00:08:07: Seinen Wissen zu vertiefeln und mit einem schönen Zertifikat daraus zu gehen?

00:08:10: Und

00:08:11: man muss ja wirklich sagen, eure Weinkarte sind einfach so spannend und auch sehr einzigartig!

00:08:16: Solche Weinkarten gibt es gar nicht mehr so häufig... Hast du

00:08:19: Rafa hier ein schönes Flop für

00:08:20: dich?!

00:08:22: Das ist natürlich irgendwie auch total treu, wenn man das nutzen kann und da einfach ausblendet in dem Bereich wieder.

00:08:28: Bei uns gibt's ja auch die Möglichkeit selbst wenn du bei uns als Auszubildender reinkommst, kannst dir alles probieren.

00:08:36: Also sowieso alles was offen ist und Raphael hat da freie Hand, wenn der wirklich mal sagt es war ein total toller Abend dann probieren wir nochmal zusammen etwas Besonderes.

00:08:46: also die Möglichkeiten sind alle da.

00:08:49: und dadurch das ich ja eher der Champagner lieb habe und weißer Burgund Tim liebt ja roten Burgunder über See Rot und Bodo.

00:08:58: Deswegen ist das ja alles sehr gut bei uns aufgeteilt.

00:09:00: Raphael ist der Italien-Liebhaber.

00:09:03: Statt.

00:09:03: Und auch Frankreich und Midas schaut inzwischen so, sich überall ein bisschen rein hat beim deutschen Winzern jetzt auch mit dazu beigetragen, fand ich jetzt dass da sehr viel passiert mit Raphael zusammen und das schon toll was da wachsen kann und wie toll die Qualität in Deutschland so um es auch gehören ist.

00:09:22: In den Beinladen wo ich gearbeitet habe waren das vor allem Schärpfungen auf junge winzerwinteren Deutschland Damals noch so ein Nächster.

00:09:29: Ich hab gerade mal wieder Katharina Wechsler im Gras gehabt, das hat mein Herz auch richtig begeistert.

00:09:33: Ist

00:09:33: ja auch eine Ikone mittlerweile in der Weinwelt, was Generationen übernehmen und das Wein gut weiterbringen aus Rhein-Hessen ist.

00:09:42: Und dann natürlich Brotsrestaurant gehört zum Beinlarren Schmidt, die ganzen großen VDP-Weingüter mit den tollen Weinzugang gehabt.

00:09:52: Deutschland war wirklich ... Das hat mir total viel Spaß gemacht bis heute.

00:09:55: Das war

00:09:57: meine

00:09:57: große Leidenschaft.

00:09:59: Neben den Bubbles?

00:10:00: Nehmen dem Bubbles, ganz genau!

00:10:02: Wie ging es denn dann nach Timurotz weiter für dich?

00:10:04: Danach habe ich mich gestürzt oder ganz viel Glück gehabt in eine meine erste eigene Sommelierstelle damals noch im wunderschönen Stuhrhotel heute heißt das so Berliner Stuhl als noch das Cinco de Paco Perez.

00:10:19: Das war toll,

00:10:21: dieses wunderschöne Haus, das ist ja

00:10:22: wirklich auch der Wahnsinn.

00:10:24: Es ist

00:10:24: leider nicht so gut in Erinnerung, ich hatte eine erste Krustentier- negativ Erfahrung und habe einfach nicht Glück gehabt an dem Abend und habe die Hälfte des Abends auf der Toilette fasziniert.

00:10:38: Das waren

00:10:39: auch furchtbar.

00:10:41: Aber ich glaube, es war auch ein Hinweis darauf, dass ... Ich dann mit der Zeit dafür eine Unverträglichkeit an Allergie entwickelt habe.

00:10:48: Wow!

00:10:48: Auf jeden Fall war's ein wunderschönes Haus und wir waren da sehr gerne essen.

00:10:52: Ja, das stimmt.

00:10:53: Fand immer, passt immer ein bisschen still ums Ganze.

00:10:55: Sollte

00:10:56: total zustimmen?

00:10:56: Und was ich auch geliebt habe in der Bar zu sitzen.

00:10:58: Dann gab's diese kleinen Snacks, die mit so viel Liebe gemacht waren.

00:11:02: Ich

00:11:02: war letztens wieder da und leider gibt's diese kleine ... Sie haben das Konzept jetzt auch umgestellt nicht mehr diese kleinen ... Kroketchas und diese kleinen Sprachen, Tappas mit Blick auf die Tiergehege.

00:11:12: Das ist leider nicht mehr ganz so dort wie es damals war.

00:11:15: aber das war eine tolle Zeit für

00:11:16: Berlin.

00:11:17: Besucher ein ganz ganz toller Ort um Glas Wein oder ein Cocktail zu trinken.

00:11:22: Man sitzt in der Bar und kann den Zuschauern in die Tiergehege.

00:11:27: Genau, das ist schon sehr besonders.

00:11:30: Hinten gibt es einen ganz kleinen Hof oder mit drei, vier Tischen?

00:11:34: Es gibt eine kleine Terrasse.

00:11:36: Ich weiß gar nicht, ob die noch Barbecues draus machen.

00:11:38: Fand ich auch immer cool.

00:11:39: Aber dann ist es schön gelegen direkt im Tiergarten.

00:11:43: auf wunderschönes Haus muss man sagen.

00:11:45: Ich wollte schon immer mal da übernachten.

00:11:47: Vielleicht schaff ich mir selber ein Urlaub in Berlin schinken.

00:11:52: Ganz tolles Haus.

00:11:52: Ganz toll designt, war damals ... Ich weiß die Innenarchitektchen nicht, aber es war auch eine Spanierin?

00:11:57: Ja, von der sind dieser Tisch mit den Stühlen draußen auf der Terrasse.

00:12:01: Das kann ich mir vorstellen!

00:12:01: Eine sehr bekannte Innenarchitecte und die hat diese super schönen Sofas, diese Risiken.

00:12:08: Die sind leider sehr unbequem am Ende.

00:12:09: Wenn man sie zu Hause

00:12:10: hat... Kann

00:12:11: man sich schreiben.

00:12:12: Ich hab

00:12:12: sie dann leider, also ... Hab's dann aussortiert, das steht jetzt bei uns im Büro.

00:12:18: Und jeder, der bei uns sitzt

00:12:19: zum Feld da rein, konnte nicht mehr raus.

00:12:22: Hat namens natürlich die taktische Vorteil... Ja das sind alle ja und Arme.

00:12:28: Hauptsache sie kommen aus dem Sofa wieder raus was sie gerade verschlungen hat!

00:12:33: Das stimmt.

00:12:33: Da muss man sich schon über, da kommt man wirklich nicht mehr

00:12:37: heraus.

00:12:37: Aber ich habe wirklich wunderschöne Erinnerung?

00:12:40: Nein, ich hab da auch wirklich sehr, sehr gute Erinnerungen.

00:12:42: Ich hatte da viel freie Hand, konnte mich dadurch das erste Mal komplett ausprobieren Und ich glaub, so lernt man halt dann doch auch immer noch am besten.

00:12:49: Wenn man einfach ein bisschen Learning by Doing ... wenn man wirklich Möglichkeiten und Freiheiten hat.

00:12:55: Das hatte ich dort.

00:12:56: Das war eine tolle Erfahrung.

00:12:58: Da erinnere ich mich an viele Momente und die Erfahrungen, die man dort gesammelt hat.

00:13:04: Dann hab ich mir eher etwas größere Sprünge gemacht, bin aber das heute überzeugt von dass man ... dass ich durchaus auch zu trauen darf und gebe, ich immer gerne auch weiter.

00:13:15: Immer so ein bisschen nach den Sternen greifen.

00:13:18: Weil dann hab' ich mich einfach mutig vorwahrt über meinen Lieblingsrestaurant, wo ich

00:13:23: zum

00:13:23: ... meinem Geburtstag hingegangen bin schon zwei, drei Jahre nacheinander.

00:13:27: Und dann wurde die Restaurantleitung uns auf eine E-Stelle freig.

00:13:30: Dann habe ich meine Bewerbung hingeschickt.

00:13:32: Und da haben die Janine Namenspartnerinnen

00:13:35: und ich ...

00:13:36: uns zusammengesetzt und dann hat sie mir irgendwann jagen oder die beiden natürlich ja gesagt.

00:13:41: Und dann habe ich im Horwart angefangen.

00:13:43: Und

00:13:43: das Restaurant Horwart für alle, die nicht aus Berlin kommen?

00:13:46: Zwei Sterne Michelin-Restaurant.

00:13:49: Janine und ihr Mann Sebastian Frank betreiben das zusammen.

00:13:56: Es ist auch ein super individuell geführtes Restaurant.

00:14:01: mit sehr viel Liebe und auch Punkt zum Detail, was ich immer daran liebe.

00:14:05: Man fühlt sich immer super willkommen.

00:14:06: Wir haben sogar schon mal ein Weihnachtsfall mit dem Restaurant dort gemacht ... Und

00:14:11: sie war schon gestern bei dir oder?

00:14:13: Ja!

00:14:14: Sie ist regelmäßig auf dem Ladies' Lunch.

00:14:18: Auch kann mich sehr gut daran erinnern, dass Janine war schon genau im Packcast und war auch sehr aktiv in der Zeit als der Lockdown war.

00:14:25: Mit Corona... ist jemand, der sich sehr stark engagiert.

00:14:30: Absolut!

00:14:30: Und wirklich auch eine tolle Frau und eine tole Unternehmerin...

00:14:33: Noch mal das Netzwerk in der Gastronomie.

00:14:35: Ich hab dann nur so ein bisschen mitbekommen von der Seitenlinie war aber total beeindruckt.

00:14:39: also sie hat da glaube ich ganz vordere Frontdienst-Netzwerkenärs so mir aufgebaut nochmal ausgebaut im Corona unter.

00:14:47: wirklich dass man da zusammenhält und schaut wie geht es jetzt weiter?

00:14:50: Das fand ich eher sehr beeindruckend.

00:14:52: Ja absolut Und trotzdem bist du um von weiter gezogen.

00:14:56: Ja,

00:14:57: das stimmt!

00:14:57: Ich war vier Jahre dort und hab es extrem genossen.

00:15:03: Die beiden sind wirklich toll, weil die da schon auch mir wieder sehr viel Eigenständigkeit, mir sehr viel zugetraut haben.

00:15:10: Ich hab ja unglaublich viele Erfahrungen machen können.

00:15:12: Das Konzept ... ich habe das immer als sehr schön empfunden, speziellen und eng geschnitten auf dieses österreichische Identität von Sebastian.

00:15:22: Das hat für mich immer sehr viel Sinn gemacht, das heißt da habe ich ja auch noch mal sehr speziell mit Weinen gearbeitet weil sie ausschließlich aus Deutschland-Österreichen und Osteuropäischen Ländern kommen sollten.

00:15:33: Fand ich immer immer auch sehr spannend dass ein Gesamtkonzept dann ergibt und das war toll und da hab' ich denn ja auch einen kleinen Service Team dann geleitet weil ich dann eine Doppelposition hatte.

00:15:44: Ja und dann genau haben wir da den Umbau.

00:15:46: Da war ich dabei, wo der Umbau dann auch gestaltet wurde.

00:15:49: Die haben noch mal die in Corona-Lockdown genutzt oder die Zeit, das war schon geplant, aber es hat sich dann einfach auch ergeben, das Restaurant nochmal zu modernisieren und nochmal zu renovieren.

00:16:02: Und da war das eine sehr interessante Zeit.

00:16:05: Es ist dadurch auch viel heller und leichter geworden finde ich!

00:16:09: Und dann wurde auch dieses künstlerische Bild an der Wand frei.

00:16:13: Von Jim Avenure, das ist ein Berliner Künstler, das war versteckt.

00:16:16: Es wusste immer, dass es das gibt und das konnte wieder freigelegt werden.

00:16:20: Dann hat auch der Künstler das selber restauriert also noch fortgeführt sogar.

00:16:25: Ich find's fantastisch.

00:16:26: Sieht ja verspektakulär aus!

00:16:26: Also ihr hört das lohnt sich?

00:16:28: Die haben auch ein schönes Angebot glaube ich unter der Woche.

00:16:31: Ja da sieht man glaub ich ein kleines Menü auch

00:16:34: zum Kennen

00:16:35: lernen genau.

00:16:35: Find'

00:16:36: ich auch sehr schöne Idee.

00:16:38: Nach vier Jahren, hast du dann gesagt?

00:16:40: Dann habe ich gesagt es zählt mich noch mal weiter und ich bin noch bei der Sarah Heilmann.

00:16:45: Ich bin ein kleiner Schritt gelandet.

00:16:47: das war auch großartig nahe zu reinen Frauen betriebener Betrieb Und auch genauso inspirierend.

00:16:55: Das war auch toll.

00:16:55: kurz noch vor dem Stern Der Stern zang

00:16:57: nach.

00:16:57: Du kannst sagen ja später noch um mich nach dem Stern kommen.

00:16:58: Fantastisch

00:16:59: Ja.

00:16:59: also war auch wirklich ein tolles Jahr.

00:17:01: in der Zeit kamen dann einfach die Möglichkeit des eigenem Restaurants Überschlugen sich die Ereignisse, wie

00:17:08: sie sich manchmal

00:17:09: so ... Alles nicht schnell.

00:17:10: Wie man sich öffnen kann?

00:17:11: Aber wie

00:17:12: kam das oder in welcher Konstellation macht ihr

00:17:14: das?

00:17:15: Die Konstellations ist dass uns eine one-in-a-million.

00:17:18: Stammgäste haben mich angesprochen und gesagt, Sie wären noch mal interessiert an einem Abenteuer.

00:17:26: Sie sind schon im grobenden Rentenalter.

00:17:30: Und Sie haben Lust auf ein Abenteurer, sind absolute Gastronomie auf ... viele Menschen leidenschaftlich in dem Bereich unterwegs und haben aber auch sehr klug, glaub ich schon verstanden.

00:17:42: Dass es Sinn macht eine Front of House sagt man jetzt oder eine Gastgeberin oder Gastgebe mit einem starken Part in der Küche zu kombinieren.

00:17:52: Und das war immer deren Philosophie ... Ich hab das immer erst gar nicht richtig ... glauben können, dass sowas auch ernst gemeint ist.

00:18:00: Man ist ja auch immer eher professionell und respektvoll mit Abstand an so was ran und solche Angebote oder natürlich auch jeder Umgang mit Stammgästen umgehen.

00:18:10: Ich weiß aber noch ganz genau, dass ich dann irgendwann mal irgendwo nachts saß und Sebastian Frank geschrieben hab, was mach' ich denn jetzt mit so einem Angebot?

00:18:18: Ich brauch Hilfe von meinem ehemaligen Mentor!

00:18:21: Und er hat nur zurückgeschrieben, naja Janine, alles fängt man bei einem Glaswein ein.

00:18:24: Jetzt versuch's doch mal und dann habe Also, gut.

00:18:29: Das hat mir ein bisschen Mut gegeben, dass ich da nicht irgendwie auch zu weit gehe oder da irgendwas falsch einschätze, sondern einfach erst mal zuhöre und dann hatte das schon ganz schön schnell sehr viel Hand und Fuß.

00:18:40: Sie haben auch direkt Silvio Pfeiffer vorgeschlagen, wir haben jetzt sogar Geschäftspartner in unserer Küchenchef weil sie denen auch kannten und viel bei ihm im Eins unter Null essen waren was es ja heute leider nicht mehr gibt in Berlin.

00:18:51: Aber ihr hattet doch mich zusammengearbeitet?

00:18:53: Wir kannten uns.

00:18:54: Basically auch nicht.

00:18:55: Okay, auch wie interessant!

00:18:57: Auch da

00:18:57: hat Sebastian fragt dann wieder den Kontakt hergestellt weil ich noch nicht mal die Nummer hatte und er dann gefragt hat Könnte ich deine Nummer weitergeben?

00:19:04: Und so... Ja, haben uns alle mal aus dem Café getroffen.

00:19:10: Und dann hat das wirklich ... Also am Ende hat das natürlich schon alles bis man die Gründungsunterlagen vor sich liegen hat gedauert und auch viele Verhandlungsspräche.

00:19:17: Da müssen ja auch Vorstellungen zusammengebracht werden, die da natürlich aufeinander treffen.

00:19:22: Man muss sich kennenlernen.

00:19:23: Aber am Ende hatte das schon ganz schön schnell echt eine Perspektive.

00:19:27: Das war toll, denke ich total gerne noch zurück an die Zeit!

00:19:31: Und dann hingen natürlich vieles von der Location ab, die man findet.

00:19:35: Wie alles was Gastronomien geht und da haben wir einfach wahnsinniges Glück gehabt.

00:19:38: Wir sind jetzt in der Colvittstraße im Prenzlauer Berg mit einem wunderschönen Eckrestaurant.

00:19:43: Die Fläche war frei und Silvio ist darüber mal einen Sonntagsspaziergang drüber gestolpert.

00:19:48: Dann haben wir herausgefunden wer da die Vermieter sind und haben den unser Konzept mit dem Businessplan vorgestellt.

00:19:54: Dann waren auch die an Bord

00:19:55: ja?

00:19:56: Ja!

00:19:56: für unsere Zuhörerinnen und Zuhöre.

00:19:59: Was ist denn euer Konzept?

00:20:01: Also vom Interior Design wird das, würde ich sagen, ein bisschen skandinavisch, weil lieg' ich jetzt falsch.

00:20:08: Da hast du schon recht!

00:20:09: Ich glaube wir wollten so ein bisschen dieses warme Holz helle auf

00:20:15: den Hügel

00:20:15: umsetzen.

00:20:18: Wir sind wie gesagt immer noch privat geführt, deswegen war da auch die Investitionssumme die Idee alles in einem Rahmen zu halten.

00:20:26: Wir hatten einfach zwei ganz tolle Partner die uns da immer mit den Stühlen und dem Dresen geholfen haben.

00:20:35: Und die Tische, also das waren so die Großen, alles andere haben wir fast selber gemacht.

00:20:41: Wie

00:20:41: war der jetzt so anstrengend?

00:20:43: Wir hatten drei Monate Umbauzeit und es hat echt einfach auch auf den Tag, auf die Woche geklappt.

00:20:49: Gafuchs hat uns die Küche reingebaut.

00:20:50: Ja, vom Interieur würde ich dir total zustimmen.

00:20:54: Es ist eher dieses Warmest, kommt aber eher aus einem persönlichen Stil von Sylvia und mir selbst.

00:20:59: Serious Küche und unser Konzept insgesamt war uns immer wichtig, sowohl niedrigschwellig ein Angebot zu machen.

00:21:05: Weil ich gerne ... im Kiez integriert sein wollte.

00:21:09: Also Corvids Kiez ist einer der gehobeneren Kitze Berlins, das ist mir natürlich klar und nichtsdestotrotz sind da auch Traditionen.

00:21:17: und trotzdem glaube ich kann schon eine Art von Preisgestaltung oder auch nur Menü-Restaurant vielleicht ein paar Schwellen aufbauen die wir auch von vornherein ein bisschen flexibler gestalten wollten.

00:21:29: also das heißt Sowohl unser Menü-Konzept, aber auch gleichzeitig alle Gerichte können Allerkart bestellt werden.

00:21:36: Das war am Anfang für uns erst mal ungewohnt und so haben wir lange nicht gearbeitet.

00:21:40: Aber hat auch total gut funktioniert sich wieder daran zu gewöhnen die Prozesse zu gestalten... Wird

00:21:44: das denn wahrgenommen?

00:21:45: Ja

00:21:45: ich würde sagen so zehn bis zwanzig Prozent.

00:21:48: Wobei man ja auch sagen muss, ich glaube tendenziell dass Restaurants die Allerkarts anbieten auch sehr momentan im Trinke liegen bei ganz viele Zwischendurch auch immer mal so ein bisschen müde sind, Kursmenüs zu essen.

00:22:04: Da ist das eine schöne Alternative.

00:22:07: Ich glaube es ist entweder die genauso wie du sagst dass er sich das selbst bestimmt zusammenstellen wollen und wirklich weniger essen wollen Oder es sind die, die so ein bisschen den Einstieg das erleichtert.

00:22:19: Oder es ist einfach auch viele in der Kombination, in der Familie zum Beispiel kommen wo einer oder eine Person nicht so viel essen kann oder nicht will und dann ergänzen wir das einfach.

00:22:30: Wir können das auch kombinieren am Tisch.

00:22:32: Das sind so die verschiedenen Gäste, die das sehr dankend annehmen und da wirklich auch begeistert sind.

00:22:37: Und auch am Ende, ich glaube, da liegst du recht, der Trend.

00:22:40: Ich glaube so ein bissel dieses ... Die Zeit, wo zu viele Vorgaben ... Also wenn man in Essen geht.

00:22:47: Vor zwei Jahren haben wir es bald eröffnet aber wie heute auch noch eher so ein bisschen diese Flexibilität die Freigestaltung suchend.

00:22:53: das lag und liegt im Trend Und allein, dass wir es angeboten haben

00:22:58: hat

00:22:58: eine sehr gute Kommunikation für uns gebracht.

00:23:00: Bietet ja auch wenn ich mich richtig erinnere immer eine vegetarische Alternative an weil ... Ich bin ja die größten Tier Allergikerin.

00:23:09: Wo konnte viele Gänge nicht essen?

00:23:11: Weil auch viel größte Tier in den Forms und so verwendet wurde Und bin dann die vegetarische Dame an dem Amt gewesen und war superglücklich.

00:23:20: Schön!

00:23:21: Aber es ist natürlich auch schön, wenn man in der Situation als Gast nicht das Gefühl bekommt Umstände zu machen.

00:23:27: Sondern Küche ist gut vorbereitet, Service ist gut vorbereitet Man fühlt sich willkommen, egal welche Wünsche man da hat.

00:23:34: Das macht als Gast vom Gefühl her eben auch sehr viel einfacher und dann kommt man auch gerne wieder.

00:23:40: Das ist auch was, ich hab ja schon gesagt, wir kannten uns vorher nicht.

00:23:44: Aber es ist ein Geschenk, da haben wir eine ganz ähnliche Philosophie und Einstellung dieser Zusammenhalt.

00:23:50: Und diesen Schritt weitergehen und dieses Gefühl von man will wirklich zusammen Gastgeberin sein.

00:23:56: Man möchte einfach gerne die Menschen glücklich machen abholen und da auch nicht so ... Wir sind beide keine strengen Menschen, wenn's dahingeht.

00:24:04: Sondern sie gehen lieber gerne einen Schritt extra.

00:24:07: Wir machen so ein bisschen Magic und das finde ich, das genieße ich total mit ihm zusammenzuarbeiten.

00:24:13: Ihr habt dann auch eine Auszeichnung gehabt?

00:24:16: Ja, das stimmt!

00:24:18: Das war auf jeden Fall ein Aufregen des erstes Jahr.

00:24:22: Also wir sind ja in dieses Team gestartet... Mit einem fantastischen Team, was bis heute kann ich auf irgendeinen Holztal klopfen.

00:24:32: So steht wie wir angefangen haben nur noch ein kleines bisschen vergrößert ist, also wo ich irgendwann sehr stolz drauf bin so wie wir da alle stehen und diese Eröffnungsphase zusammen durchgemacht haben.

00:24:42: Und aber auch der Kern war dass Silvio seinen Zuschöpf schon aus dem Eins- und Tannur mitgebracht hat und ich mein Michi Stil dort den ich im Arbeit schon zusammen gearbeitet habe.

00:24:55: Und wir haben im ersten Jahr direkt unserem Michelin Stern bekommen.

00:24:59: der natürlich für die Küche ausgezeichnet ist.

00:25:01: Aber ich glaube gerade, dass man wirklich schon mit so einem Kanamen da auch reingegangen hat und sehr viel Presseaufmerksamkeit auch am Anfang gebracht, mit dem wir auch erst mal umgehen lernen mussten, die uns natürlich sehr geehrt hat.

00:25:14: Das wurde uns schnell zugesporen.

00:25:15: Wir waren da schnell auf dem Zettel der Berliner Restaurants der Neueröffnungen und dann hat... Und

00:25:20: würdest du sagen?

00:25:21: Ist der Michelin Stern ein Fluch oder ein Segen?

00:25:24: Ich bin so gespiraled vorher!

00:25:26: Ich

00:25:26: habe ja einige Restaurant-Öffnungen mitgemacht, wo wir immer wieder einen Stern bekommen haben.

00:25:32: Und dann kam ja der Zweite, die mir jetzt auch schon ewig in drei Tagen, ne?

00:25:36: Ich glaube, dreizehn Jahre und das gibt ja sehr unterschiedliche Meinungen dazu.

00:25:40: Es gibt ja auch welche, die sagen sie lehnen ihn ab an Anführungsstrichen ... Und da gibts Ja!

00:25:46: Ganz viele Meinungen dazu?

00:25:48: Mich würde deine sich interessieren.

00:25:50: Ich bin so gespiret vorher, weil ich auch ganz viel Angst hatte, dass uns das alles davon galoppiert und noch mal dieses nahebare und niedrigschwellige uns abhanden kommt.

00:26:01: Heute würd' ich sagen diese ganzen Sorgen- und nächtlichen Besprechungen und so ... Das kann ich in alle Sinne da sein!

00:26:08: Vielleicht war es auch eine gute Vorbereitung, dass man dann auch selber sehr bewusst in die Phase reingeht.

00:26:13: Vielleicht kann man's auch so sehen.

00:26:14: Aber das hat sich nichts davon bewahrheitet.

00:26:17: Es ist nur ein Segen gewesen eigentlich gesagt.

00:26:18: Unser Gestions-Zielgruppe ist einfach nochmal umgehend mehr international geworden was einfach ganz großer Vorteil ist.

00:26:28: Trotzdem sind uns die Gäste aus Berlin meiner Meinung nach erhalten geblieben.

00:26:32: Die Gäst außenkiez sind da geblieben und sich nur ergänzt also größer geworden.

00:26:38: Ja,

00:26:39: man muss halt dazu sagen dass eben sehr unterschiedlich bewertet wird um nochmal das Thema abzuründen weil eben gerade wenn man das erste mal ein Restaurant macht wo man das erst einmal ein Stern bekommt ist es oft so dass die Gäste die dann kommen aufgrund dieses Michelin-Sterns teilweise sehr überkritisch sind.

00:27:00: Also es ist ja auch nicht so, dass man sich selber diesen Michelinstein gegeben hat, sondern das tatsächlich Tester gekommen sind, Unabhängige die diese Entscheidung getroffen haben und das ist nicht ein Besuch gewesen, sondern mehrere.

00:27:10: Ja!

00:27:11: Und auch... Die geben sich hier auch nichts zu erkennen aber man dann doch diesen Situation ausgesetzt ist, dass wenn man in die Kritik genommen wird, ja sie haben jetzt also einen Michelinstern, ich würde ihn jetzt kein geben oder warum haben Sie denn Michelinste?

00:27:25: Das hatte aber was damit zu tun die Geschmäcker und die Eindrücke, und die Ideen ganz unterschiedlich sind.

00:27:31: Und ich sage jetzt mal der deutsche Gast an sich ist auch ein Gast, der das gerne nochmal richtig anschaut.

00:27:38: Aber da kann man glaube ich auch ganz viel überzeugen einfach dadurch dass man da entspannt bei ihnen sagt ja... Das ist unser Konzept, das machen wir total gerne unsere Essensqualität so und so.

00:27:47: ihr habt wunderschöne Produkte aber viele sagen sie haben Angst davor wenn Sie den Stern bekommen.

00:27:51: das hat viele Gäste auch wegbleiben weil es dann Den Eindruck macht es wäre ein hochpreisigeres oder ein elitäres... Ja, absolut.

00:28:00: Das war

00:28:00: auch meine Angst.

00:28:01: Aber

00:28:01: ich denke mal die Kunst ist das auch, dass der Michelin sich verändert hat in den letzten Jahren, ich würde sagen in den vergangenen fünf Jahren sehr stetig und eben auch gesehen hat, dass er das so kommunizieren muss, dass es eben auch wirklich was als Qualitätsmerkmal gemeint ist und nicht, dass darum geht, ein elitäres etabliertes Mord zu haben, muss man sozusagen.

00:28:21: Ja, das stimmt ja!

00:28:22: Meine Erfahrung ist ... Erinnerungen, die ich habe aus meinen vielen Sizilienreisen zum Beispiel.

00:28:28: Die ja noch

00:28:28: auch schon.

00:28:29: Da hab' ich erst mal zwölf, vierzehn Jahre her sind wo ich sehr aktiv in Siziliens unterwegs war und der Vielessen ein, zwei- und dreistände Restaurants, wo der Michelin ganz anders getickt hat, wo die Voraussetzung immer ein bisschen gemunkelt wurde.

00:28:45: wenn du keinen Silberbesteck und kein Mamo hast auf den Toiletten dann kriegst du gar nichts.

00:28:51: Das sind ja auch viele so Gerüchte oder so Unken, was dann irgendwie sich immer so hält.

00:28:56: Aber letztendlich geht es um die Qualität der Speisen auf dem Tellerpunkt.

00:29:01: Absolut richtig!

00:29:02: Und da spätest du keine Rolle, ob du eine Leintischstecke, ne Tischtäcke?

00:29:07: Oder gar keine Tischtecke

00:29:08: hast.

00:29:08: Ist aber natürlich das, was schnell erwartet wird.

00:29:11: Aber wenn ganz ehrlich, wenn man in einen Unkong essen geht... Da gibt's auch ein Sternenrestaurant und ich glaub, die haben sogar zwei bekommen.

00:29:18: Da hast du einen Plastiktisch für Plastikstühle, ein Fernseher an der Wand und das ganze Restaurant hat um wie twenty-fünf Quadratmeter.

00:29:26: Das ist jetzt da einfach!

00:29:30: Und es ist dein... weiß ich nicht was?

00:29:32: Deine Pilzsuppe und guck vielleicht seitlich Fernsehen und das hat doch viel.

00:29:36: Ich sehe nie viele Sterne.

00:29:40: Das zeigt halt, dass geht wirklich um das Produkt.

00:29:43: auf dem Teller.

00:29:44: Und das ist natürlich der Stern, was ich aber verstehen kann.

00:29:47: Das bis heute auch Teil unseres Konzeptes und da sind wir auch bei geblieben.

00:29:50: Ich glaube deswegen war dann auch so der Umschwung nicht gar nicht so auffällig ist.

00:29:55: Unsere Idee ist schon immer ein kleines bisschen zu überraschen noch bis heute.

00:30:00: also.

00:30:02: Wir versuchen immer so ein kleine bisschen

00:30:05: großzügig

00:30:06: sein zu wollen und so dass so ein bisschen als gesamt wohlfühl Momentan auch gestalten zu wollen und ich glaube einfach, dass sind gerade so die Zeiten.

00:30:15: Ich mag nicht für alle Geld.

00:30:17: Es gibt immer noch Menschen, die das sich ganz leicht leisten können.

00:30:20: Aber es gibt auch sehr viele Menschen zum Beispiel Michael Begriffen als Foodie ... Das ist mittlerweile etwas Größeres geworden, so Essen zu gehen.

00:30:30: und wenn man dann einfach einen kleinen Moment von extra Aufmerksamkeit oder eine kleine Extrasache hat, die hoffentlich alles gut kalkuliert und durchdachtes wirtschaftlich aber am Ende ein kleines ... Kleines bisschen mehr mitgeben kann.

00:30:45: Dann war so unsere Idee und es hat sich sehr bewahrheitet, dann kann man dadurch wirklich ein bisschen Begeisterung entwickeln.

00:30:51: Da ticken wir ja sehr gleich!

00:30:54: Ich finde das ist auch eine gewisse Großzügigkeit, dass man eben nicht mit dem Zehldaum da irgendwie dasteht.

00:31:02: Am Ende des Tages muss die Kasse stimmen und das müssen alle Mitarbeiter bezahlt werden.

00:31:08: Wie viel seid ihr jetzt?

00:31:08: Wir sind zu zehnt.

00:31:10: Das ist schon mit richtiger Hausnummer noch.

00:31:11: Absolut.

00:31:13: und deren Familien finanziell verantwortlich zu sein, ist schon.

00:31:16: da gibt es auch die ein oder andere schlaflose Nacht dabei.

00:31:22: Der Punkt ist dass wir als Unternehmerinnen und Unternehmer eben das ausbalancieren müssen, dafür sorgen müssen, dass genug Geld auf dem Konto ist um alle zu bezahlen also nicht nur die Mitarbeiter, Mitarbeiterin und Mieter sondern all die komischen Kosten die kommen.

00:31:38: und jedes Jahr hat man irgendwas anderes Neues.

00:31:41: Manchmal geht es zu überraschenden Sachen oder Nachzahlungen hier da.

00:31:44: Es geht ja auch viel kaputt an so einem gastronomischen Betrieb.

00:31:47: Bei uns gibt es Tage, da geben sich die Handwerksfirmen wirklich die Hand und sagen hey du auch heute wieder hier.

00:31:54: Wir haben uns noch letzte Woche erst gesehen!

00:31:56: Und dann gibt's auch das jetzt?

00:31:58: Die blöde Tumpe ist für das und dass oder... Ach, so viel Kühlung der Packo-Jet.

00:32:04: Genau deswegen hat man ja inzwischen immer zwei damit man einen einschicken kann und einen weiter benutzen.

00:32:09: wir haben ein fantastisches Netzwerk aber wir haben schon mehrmals nutzen müssen.

00:32:12: Ja wir

00:32:12: haben ja auch diese Gruppe wo man sich dann gegenseitig die Sachen hin und her schiebe Eismaschine.

00:32:18: Deswegen haben wir auch schon zwei, wenn eine kaputt geht, dass wir noch ein Back-up haben.

00:32:21: Man kann doch immer bei Iceman bestellen aber trotzdem man möchte natürlich schon seine Sachen irgendwie da haben.

00:32:26: Ach es gibt so viel die Kühlung hier... Wir hatten letztes Stromausfall in der ganzen Straße und noch drei Straßen weiter.

00:32:34: Ui, da fängt es auch richtig anspannen zu werden.

00:32:37: Naja das war so super spannend dass der Stromanbieter nicht sagen konnte wann der Strom in den Drehstraßen wieder erscheint.

00:32:42: und wir waren mitten am Freitagabend im Abend-Service.

00:32:45: Meine Horrorvorstellung?

00:32:46: Absolut!

00:32:48: Das war wirklich nicht schön.

00:32:50: Da haben sie gesagt bis dreiundzwanzig Uhr können wir gar nichts sagen.

00:32:53: dann haben wir natürlich abgebrochen.

00:32:55: Ihr habt einfach den Abend,

00:32:56: was soll man sonst machen?

00:32:58: Ja, klar.

00:32:59: Und es war halt auch sehr dunkel.

00:33:01: Das muss man auch mal so sagen, ufern war's halt dunkel!

00:33:04: Wenn man zu uns auf die Toiletten möchte, muss man dann unten gehen.

00:33:07: Auch

00:33:07: das noch, das stimmt.

00:33:08: Wir haben ganz viele Kerzen hier mit Batteriebetrieb und so.

00:33:11: Das kann ja alles irgendwie lösen... wir sind ja fast alles vorbereitet.

00:33:16: Trotz allem gibt es ganz viel Dinge, die nicht funktionieren.

00:33:19: Also du kannst eigentlich gar nichts, du kannst einfach nur sagen schön dass ihr da wart.

00:33:22: Wir wünschen euch noch einen schönen Abend.

00:33:24: Ihr könnt euch nicht mal mehr ein Taxi anwieden zu rufen!

00:33:27: Nee, es geht einfach absolut nichts.

00:33:30: und das Problem ist natürlich deine Kühlhäuser fallen aus.

00:33:33: Das ist uns auch kalt passiert.

00:33:34: Eigentlich müssten wir so jemandem neben uns stehen haben, der irgendwie so multi-talent ist.

00:33:39: Aber wenn du kein Strom hast, hilft dir das

00:33:41: auch nicht weiter nehmen?

00:33:42: Also das war auf jeden Fall sehr interessant eine sehr interessante Situation und man kann's nur mit Humor nehmen.

00:33:49: und ich muss sagen... Mein ganzes Team hat da ganz hervorragend reagiert, die haben das wie in so einer Kette miteinander abgesprochen.

00:33:56: Wie sie jetzt damit umgehen und ... Super!

00:33:58: Ein paar Gäste haben es ausgesessen, sind dann geblieben.

00:34:01: ein paar Gkästen.

00:34:03: konnten wir denn empfehlen wo sie hingehen können?

00:34:05: Wir hatten ja kein Telefon und

00:34:07: würden was organisieren.

00:34:11: Aber es sind halt so die Momente, wo man sich riecht.

00:34:17: Ja.

00:34:17: Es macht gar keinen Spaß.

00:34:18: Und dann hast du auf einmal einen ganzen Abendumsatz nicht auf Freitag Und gerade in Zeiten, wo die Wochenenden vielleicht auch noch mal stärker sind.

00:34:25: Weil sie Leute mehr ausgeben weil sie eben auch am nächsten Tag ausschlafen können und dann vielleicht noch ein Glas mehr oder eine Flasche Wein mehr trinken als auf dem Mittwochabend, wo sie vielleicht einfach nur eine halbe Flasche Wein trinken und dann nach Hause gehen.

00:34:39: Das macht schon was auf jeden Fall!

00:34:41: Also

00:34:41: ich finde das nämlich total eine spannende Frage und natürlich geht es hier um Existenzen.

00:34:45: Das ist natürlich klar so... Und ich finde aber den Druck manchmal in der Gastronomie eigentlich in jeder Gastronomie häufig auch herrscht.

00:34:51: Manchmal versuche ich schon auch manchmal mit einem kleinen Schritt zurück und mit einer leichten Außenperspektive zu betrachten weil frage ich mich dann manchmal schon, wo kommt er her?

00:35:03: ich den natürlich selbst auch lebe und mir dann hohen Anspruch jeden Abend mache, denke ich schon manchmal ... Moment.

00:35:11: Bin nicht zu streng mit mir selber?

00:35:12: Bin nicht

00:35:13: so streng bei mir selber sind die Gäste eigentlich auch zu stregen mit mir weil am Ende ist es einfach ein... Verdattelter Abend, der dann einfach auch mal in der Welt passieren kann.

00:35:22: Aber das ist natürlich total schade so.

00:35:24: man nimmt das extrem ernst.

00:35:26: aber am Ende beobachte ich schon kritisch mit mir selber und dem Team wie man diesem Druck umgeht und wie hoch man diesen Druck wirklich schrauben muss.

00:35:34: Habt ihr auch solche Situationen dass Gäste im ganzen Ammen sagen es war alles gut obwohl man ihn schon ansieht?

00:35:40: Das war nicht gut.

00:35:41: und da nicht antworten und dann zwei Tage später eine E-Mail schreiben oder eine Google-Restitionsbewertung.

00:35:46: Ja würde ich so nicht sagen, das ist ein Druck, den ich mir schon mache.

00:35:52: Wenn mir sowas durchrutscht, würde ich aber nicht behaupten ... Dann würde ich erst mal davon ausgehen, dass mir das durchgerutscht ist.

00:36:00: Das ist mir sehr peinlich.

00:36:01: Weil man hat immer mal Gäste wo ich mehr bin, wo Michi mehr ist ... Ich muss nicht an jedem Tisch sein!

00:36:07: Das ist wohl nicht mein Anspruch, das können die genauso gut wie ich.

00:36:10: Aber Michi und ich und auch Charlotte, unsere dritte Mitarbeiterinnen im Soils, wir haben eine saubere, gute Kommunikation, besprechen Gefühl aus.

00:36:18: da ist ein Tisch Ich komm da nicht weiter, geh du mal hin, horch du mal rein.

00:36:23: Fragen wir einfach mal ... Natürlich kann man am Ende nicht jeden retten!

00:36:28: Aber das passiert uns selten.

00:36:30: und wenn es jetzt mal passiert ist dann muss ich ehrlich gesagt auch gestehen ... Kann ich mir das ehrlich gesagt vorgestellt haben?

00:36:37: Und das ist wieder das was ich meine, wo wir gerade gesprochen haben.

00:36:40: Wir sind zu streng miteinander.

00:36:42: Ja Ich denke der Punkt und ich glaube das kann man aber nur so mitgeben an Gäste

00:36:47: Seit mutig

00:36:48: genug, eure Kritiken zu äußern.

00:36:51: Natürlich macht das keinen Sinn wenn dann jemand hütend ist und übergriffig wird.

00:36:55: Aber hast du das Vertrauen dass du was überall in der Stadt auch so ausdrücken könntest?

00:36:59: Und ein angemessen sensibles kommunikatives Feedback.

00:37:03: Also du als Gästin?

00:37:04: Als

00:37:04: Gästen, ja.

00:37:05: Echt, ja?

00:37:05: Ja!

00:37:06: Aber

00:37:06: bei euch fühlt sich das auch... aber da gibts ja nix.

00:37:09: Nein wir sind ja auch nur Menschen und manchmal ist es so dass vielleicht mein Servicemitter oder Servicemitarbeiter einfach nicht mit den Gäste an dem Tisch matchen oder dass die sich vielleicht aufgrund einer Generationsdiskrepanz vielleicht nicht treffen können.

00:37:26: von unserer Seite in Berliner Jung am Tisch habe und ich hab jetzt dann ein konservatives Pärchen, was absolut nicht darauf vorbereitet ist emotional.

00:37:34: Da muss man halt schauen wie man sich miteinander trifft.

00:37:37: Ich finde es schön wenn Gäste manchmal mutiger werden!

00:37:41: Wir sind ja nicht bescheuert, wir haben jahrzehntelange Erfahrung in emotionalen Ausstrahlungen.

00:37:49: Wir spüren ja Sachen.

00:37:50: Wir sehen das, Körpersprache, Augensprache ...

00:37:53: Permanent oder?

00:37:54: Genau!

00:37:55: Wir können ganz viel sehen was von denen die Gäste denken.

00:37:57: wir sehen das alles gar nicht.

00:38:00: Der Punkt ist wenn wir an den Tisch gehen und verschiedene Mitarbeiterinnen an den Tisch gehen weil man sagt okay das match vielleicht nicht, vielleicht kannst du die knacken oder rauskriegen was das Thema is Und man auch mit Herz nachfällt Was können wir denn für sie tun?

00:38:17: Wir haben so das Gefühl, sie fühlen sich heute Abend nicht wohl bei uns oder irgendwas.

00:38:20: Läuft nicht richtig und dann kommt die Antwort.

00:38:23: Nee es ist alles gut!

00:38:25: Was sollen wir noch machen?

00:38:27: Und ganz ehrlich, und dann gibt's um von fünf Tagen später eine Gummirezition...

00:38:31: Wie geht ihr damit um?

00:38:33: Ja

00:38:33: natürlich analysieren wir das.

00:38:35: Hätten mir etwas besser machen können.

00:38:37: Aber wenn wir am Ende da sitzen ...

00:38:38: Dann kann man gleich

00:38:39: auch nichts besser

00:38:40: machen.

00:38:40: Ja aber trotzdem, das ist ja unser, deswegen sind wir hier in der Gastronomie Hochwertigen Gastronomie, weil wir eben letztendlich die Idee haben, eben glücklich zu machen mit so einem Strahlen nach Hause zu schicken und mit so einer Inspiration.

00:38:56: Oh, das war ein wunderschöner Abend!

00:38:58: Ich kann mich an das Gericht erinnern.

00:39:00: Das schmecke ich noch auf der Zunge.

00:39:01: Das hat mein Kopf belehrt... Ja?

00:39:03: ...ich fühle mich vitalisiert.

00:39:06: Es ist wie ein Kurzurlaub gewesen, sowas.

00:39:09: Und wenn man es dann nicht hat, findest du manchmal ein bisschen deprimierend.

00:39:14: aber vielleicht Wir sind immer noch sehr emotional.

00:39:17: Das

00:39:17: treibt an ja auch an, wenn man das verliert ... Das möchte ich nicht verlieren, sagen wir so.

00:39:24: Das ist das, was mich die Energie bringt und von dieser Energie lebt.

00:39:28: Man glaub ich auch abend verabend dieses kleine Adrenalin und diesen Anspruch und diese Suche und die Menschen da spüren wollen und das begleiten wollen und da wirklich was den Anspruch haben.

00:39:39: Ich red jetzt vor allem aus Serviceperspektive.

00:39:42: aber bei uns ist es auch so dass wie eine offene Küche extra räumlich gestaltet haben und dann auch die Köchininnen und Köche mit rauskommen in Gastraum.

00:39:50: Und das auch ein Stück weit miterleben, also ich glaube ...

00:39:54: Das

00:39:56: darf man nicht verlieren.

00:39:57: was du beschreibst glaub ich diesen Anspruch und Ehrgeiz und diesen Wunsch, die Gäste ihnen damit zu nehmen.

00:40:04: Jetzt

00:40:05: hab' ich noch mal ne andere Frage an dich!

00:40:07: Das heißt ja auf einem Glasschopane mit Marianne Frauen in der Gastronomie?

00:40:12: Hast du denn, wenn du jetzt mal in dich gehst?

00:40:14: Zurückwirkend.

00:40:15: Und wie meine Situation im Kopf wo du denkst, das hätte ich mir irgendwie anders vorgestellt hat es was damit zu tun?

00:40:23: weiß ich ein Gast Lieferant oder irgendwas?

00:40:28: Oder in deinem Bär der Gang wo du sagst, ich glaube das hätte einen Unterschied gemacht dass sich eine Frau bin oder ein Mann Also...

00:40:36: Ich glaube man stößt dann solche Momente konstant gehabt, dass ich nie so einen großen Moment hatte, wo ich das Gefühl hatte okay.

00:40:48: Ich hab den Job jetzt nicht bekommen weil ich eine Frau bin.

00:40:52: Das habe ich zum Beispiel nie gehabt.

00:40:54: oder die Situation aber was ich vor allen Dingen gehabt hat war in der ... Jetzt bin ich auch was zu einer sensibilisierten Bubble damals aus der Universität, wo ich dann ja auch in so Bubbles unterwegs war.

00:41:07: Was dann so Feminismus angeht, doch in die Gastronomie

00:41:10: wieder reingesprungen und eine Form in der Realität.

00:41:13: Da war schon ein bisschen bumpiger

00:41:15: alles durch,

00:41:16: so hofflau.

00:41:18: Und da dann auch wieder den richtigen Ton meinerseits zu treffen nicht ... Immer mit dem Kopf durch die Wand auch zu lernen.

00:41:27: Das bringt eine, würde ich gerne ... Ich würd gern einfach immer wenn mir ne Art von Diskriminierung oder Sexismus oder auch jegliche Anrufwarmvorart von Rassismus oder Formen von ja einfach so solchen Verhalten auffällt am liebsten mit dem Kopf durch die Wand.

00:41:48: aber es bringt einfach auch an vielen Stellen eigentlich weiter und unglaublich viel Unruhe.

00:41:54: Und das fällt mir jetzt mittlerweile auf, dass ich da so einen kleinen Altersunterschied habe

00:41:59: auch zu

00:42:00: der nächsten Generation im Team die da viel tougher und mutiger mittlerweile mit umgehen was mich nur begeistert oder inspiriert.

00:42:07: Da auch viele klare Worte finden obwohl vielleicht auch eine Sprache, das Privilegatis zu lernen und das auch zu benennen gelernt habe.

00:42:15: Aber da sehe ich einfach, ob das dann jetzt noch ne Generationen nachwächst, die das nochmal viel selbstverständlicher alles in ihrem Aufwachsen... Jetzt rede ich vielleicht auch mal von der Berlin-Bubble aber einfach so in den Alltag mit einfließen kann.

00:42:28: Ich hab vor allen Dingen viel so ...in all den Jahren Personalessensgespräche und Runden im Kopf, wo sich viel getan hat mittlerweile.

00:42:37: Aber habe ich auch einfach viel Rückhalt immer bekommen.

00:42:40: also wenn es mir zuviel wird dann gehe ich mit dem Kopf durch die Wand und war mir das wichtig.

00:42:46: Wenn man möchte einen Punkt machen dass man da respektvolle Themen hat, respektfull miteinander spricht auch alle gehört werden mal Es ist zwar eine Pause und private Rahmen aber was ist das was mich schon noch in all den Restaurants viele umtrieben hat?

00:43:01: Wir sitzen hier immer noch zusammen in der Runde, und Frauen werden genauso ausgesprochen gelassen wie alle anderen.

00:43:08: Und dürfen ihre Geschichten erzählen.

00:43:10: Es soll eine Leichtigkeit hier haben aber es hat für mich keine Leichtigheit mehr nicht ständig innerlich das so spüre dass da ne Art von ... ja Struktur einfach immer wieder einkärt.

00:43:21: Dass immer nur die gleichen reden oder immer nur irgendwelche Jokes gemacht werden das brauche ich nicht war so eines der größten kleinen Sachen eigentlich, die mich aber schon, glaub ich, für mich viel für eine gute Team-Dynamik sprechen.

00:43:34: Aber würdest

00:43:34: du sagen es ist vor allem die Diskrepanz-Service-Küche?

00:43:37: Was die Küche mehr Männerlastig ist oder so?

00:43:39: Nee,

00:43:40: so ne generellen Ton mit dem man miteinander wählt wenn man auch miteinander nicht im vollen Arbeitsmodus spricht sondern auch dann in dem kleineren Rahmen Nachfeierabend oder in der Pause oder sonst was.

00:43:53: das war mir immer wichtig dass man da auch Trotzdem Safe Space miteinander zusammen hat für alle.

00:43:58: Ja,

00:43:59: das war glaube ich das was sich so ein All den Betrieben immer wie ungemütlich wurde.

00:44:06: Glaubst du es hat sich verändert generell?

00:44:09: Also dass mit den Jüngeren, was du gerade noch gesagt hast...

00:44:14: Ich glaube es passiert gerade.

00:44:16: Aber ich glaube ist auch noch im Prozess.

00:44:18: ehrlich gesagt ja

00:44:19: Ich glaube, ganz wichtig ist, dass es eben so Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern wie euch gibt oder uns, indem man eben kontinuierlich darin arbeitet.

00:44:29: Mhm.

00:44:29: Dass es eben keine geschlechter- spezifische Unterschiede gibt, sondern sich alle gleich anschörechen?

00:44:36: Es sind halt sehr kleine Momente ständig um einen herum.

00:44:38: Also ich glaub', das ist ein sehr feiner Grad.

00:44:40: Und das ist auch nicht leicht!

00:44:41: Das ist leider ja nicht nur gastronomiespezifisch.

00:44:43: Das ist in meinem ganzen privaten Umgang auch.

00:44:46: also was ist die Balance zwischen Anerkennen das möglicherweise aber auch auf jeden Gender unabhängig körperliche Unterschiede sind.

00:44:55: Was kann man Klassiker in der Küche her, was kann man tragen?

00:44:59: Was will man aber auch tragen und das ist eigentlich genderunspezifisch.

00:45:03: Aber es wird dann doch häufiger den Frauen zugesprochen dass sie das nicht körperlich das Gleiche leisten können.

00:45:09: Für mich ist immer der feine Unterschied wir sind selbstbestimmte Frauen.

00:45:12: wenn wir etwas brauchen dann werden wir uns schon melden Und das hat aber nichts damit zu tun im richtigen Moment, dass man alle aufeinander mal aufpasst und Hilfe anbietet.

00:45:21: Aber es darf halt nicht strukturell immer nur der Frau in der Küche angeboten werden.

00:45:26: Das ist das, was ich versuche zu erklären und zu vermitteln.

00:45:29: also wenn immer nur eine Person immer ständig ... Hilfe angebunden wird, ist das nicht hilfreich.

00:45:35: Weil dann ist es nur ... Man festziert sich dieser Mensch Brauchthilfe und die braucht keine Hilfe.

00:45:40: Die wird sich melden wenn jeder kann ... Hab ich keine Ahnung wie schwer diese Töpfe sind, die so riesig da

00:45:45: auf mir sind?

00:45:45: Diese sind schon sehr schwer!

00:45:48: Die trägt

00:45:48: auch nicht ein Typ alleine bei uns oder in irgendeinem Restaurant.

00:45:52: Sollte weder Typen noch zügeln, sag ich erst mal weil das ist nämlich gar nicht gut für den Rücken.

00:45:58: Das ist ganz richtig.

00:45:59: Oder man muss auch keiner hält oder hält ihn spielen.

00:46:01: Es sind so Sachen, wo man sich gegenseitig unterspürzen

00:46:05: sollte.

00:46:06: Ich sehe es noch an so ganz... ich glaube auf TikTok heißt das viel so Mikrofeminismus.

00:46:09: Wo kann man wirklich so Kleinigkeiten?

00:46:11: So kleine gelernte Muster aufbrechen?

00:46:13: und das sehe ich aber um mich herum bei all den Frauen mit denen ich gerade zusammen arbeite die immer sagen Das brauche ich nicht, das hilft mir nicht.

00:46:22: Es arbeitet mich nur in der Sonderstellung hier raus.

00:46:25: Du versuchst also... Also es macht mit mir nur, dass ich irgendwie anders hier wahrgenommen werde.

00:46:30: Wenn ich was brauche, dann melde ich mich und sonst arbeiten wir alle zusammen.

00:46:33: Wir nehmen uns alle gemeinsam wahr.

00:46:35: Interessante

00:46:36: Ansatz!

00:46:37: Das finde ich schon mal ins Richtig.

00:46:38: Naja, ich denke auch wichtig, dass man so eine Sache ausspricht.

00:46:42: Ich bin überzeugt, was daraus sonst folgt.

00:46:44: Du wirst dann übersehen bei ... Das ist das Kleine, die wird immer angeboten irgendwas zu tragen.

00:46:51: und noch mal es geht mir nicht darum, dass irgendein Frau irgendwas trägt, was sie nicht tragen soll.

00:46:56: Es geht darum, was wird ihr zugesprochen?

00:46:58: Und was kann sich selbstbestimmt entscheiden?

00:47:01: Ich glaube, daraus folgt, das kann vielleicht nicht überspitzt sein aber wenn das immer wieder passiert spricht man ihr damit ja auch andere Kompetenzen ab.

00:47:09: Oder man bringt sie in so ein Bild von ... Sie hat nicht so viel Entscheidungskraft oder ihre Stimme wird nicht so oft gehört bei einer Menüprobe, beinahe Meinungsprobe und meine Meinung dazu abgeben kann.

00:47:21: Und ich glaube das manifestiert sich dann ganz schnell im Gesamtbild von Kann sich da drin manifestieren Und das ist das, was da anfangen ist.

00:47:29: Aber was dann daraus folgt?

00:47:30: Wo ja ganz viel wesentliche, wichtige Kompetenzen hier nicht zugesprochen werden dieser Frau und Person im Team.

00:47:37: Kreative Arbeit, Meinung, Geschmack

00:47:40: etc.,

00:47:40: etc.

00:47:41: Das ist denke ich so ein Anfang aber dann so ein Gesamtbild, was dann schnell daraus entsteht.

00:47:46: Ich finde es interessant dass man sich das auch mal durch den Kopf gehen lässt und dass man da auch ein bisschen sensibler vielleicht mit der Situation umgeht.

00:47:54: Ja Mich würde jetzt noch mal interessieren, gab es in deiner Selbstständigkeit ... Moment wo du gesagt hast, warum hab ich das gemacht?

00:48:05: Gezweifelt.

00:48:07: Nee überhaupt gar nicht!

00:48:08: Aber das war also auf jeden Fall eines der größten Entscheidungen meines Lebens gewesen.

00:48:12: Die habe ich mir gut versucht vorher durchzudenken.

00:48:15: Das

00:48:15: ist schon sehr mutig.

00:48:18: Auf andere

00:48:19: machen es Familie im Altersstudium.

00:48:21: Aber natürlich mit einer anderen finanziellen Verantwortung dann letztendlich.

00:48:26: Ja, du hast ja... Weil die Schule macht sich auch nicht selbstständig und macht das dann zwei Jahre?

00:48:30: Nein nein, vollkommen richtig!

00:48:31: Das ist so eine langfristige Geschichte.

00:48:33: Es war aber auch klar dass sich diese Konstellation für mich nicht noch mal so anbietet.

00:48:39: Das heißt es war.

00:48:40: irgendwie habe ich dann eher bin ich daran gegangen, dass die Entscheidung steht eigentlich schon.

00:48:44: Ich muss jetzt nur mein Mindset dahinter bringen, dass das sozusagen dem folgt Und das war dann eher der Angang.

00:48:50: Das war aber auch die, also dann war klar, dass ich daran nicht mehr zweifel.

00:48:55: Jetzt muss ich aber auch sagen ... Ich hab einfach so ein tolles Geschäftspaar und mit Silvientorien Geschäftspartnern, die mich da nie an irgendeine Grenze gebracht haben.

00:49:05: Also mit Silvio ist das eh wirklich eine wunderbare Kommunikation.

00:49:09: Da sind vielen Punkten... Auch viel wird ausdiskutiert!

00:49:13: Man verhandelt viel, das gehört dazu, aber es ist vor allen Dingen sehr ... gleichberechtigte Sprache und Kommunikation miteinander, das macht es sehr einfach.

00:49:22: Und eine sehr respektvollen Umgang auch mit dem Inhaberpaar mit uns.

00:49:27: Das heißt ich bin da ja auch nie ... Ich bin da auch noch an keine... Völlige Verzweiflung geraten, da

00:49:33: muss ich auch sagen.

00:49:35: Das ist mir total erspart geblieben.

00:49:38: Aber es war klar und du hast recht das ist wirklich eine große Entscheidung die ich dann auch mit meinen Eltern besprochen habe den Hamburg wohnen.

00:49:45: für die nächsten zehn Jahre binde ich mich jetzt an Berlin.

00:49:49: Die haben das immer unterstützt.

00:49:50: aber es war auch klar Mein Lebensmittelpunkt ist und bleibt in Berlin.

00:49:54: Wie gehen wir damit auch als Familie um?

00:49:56: Ist uns das allen klar ... Und

00:49:57: das finanzielle Risiko, was hab ich da drecklich dahin verstanden?

00:50:00: Das

00:50:01: kann halt so-und-so alles laufen.

00:50:04: Auf jeden Fall!

00:50:05: Es gibt viele Dinge, die hat man nicht in der Hand.

00:50:08: Für uns ist es unsere ... Wir würden dann auf Nudel zurückfallen, das wollen wir alle.

00:50:13: Aber den Großteil und die große finanziellen Sicherheitsstämme sehen wir nicht.

00:50:18: Hier für unser Team nicht, sondern das macht dann noch mit in Haber.

00:50:24: Ja, was auf jeden Fall mich ruhiger schlafen lässt.

00:50:28: Und trotzdem hat man ja die Verantwortung mit und steht da jeden Tag.

00:50:32: Du hast mir

00:50:33: einen Steuerberater empfohlen.

00:50:34: Ich hab wirklich in der ganzen Phase ... ich bin auch nicht zu scheu alle anzusprechen und um Hilfe zu fragen.

00:50:40: Und du warst eine davon, die mich da auch im Gründungsphase sehr bereit für dich unterstützt haben.

00:50:47: Das lässt mich ruhig erschlafen!

00:50:48: Weil das ist dieses

00:50:49: große Thema, was ich möchte.

00:50:50: Ja, ich glaube es ist aber das A und O mal die andere Erfahrung gemacht damals als allererstes.

00:50:56: Ja, poch!

00:50:58: Deswegen habe ich dich auch

00:50:59: eingeschworen.

00:51:00: Immer noch Eilträume von den ersten Steuerberatern.

00:51:03: Ich denke das nach wie vor für ein gastronomisches Unternehmen der Steuerberata ein großer Punkt ist... Wie erfolgreich du bist?

00:51:11: Das

00:51:11: ist wahnsinnig schwer jemanden zu finden.

00:51:13: wir haben lange gesucht also gibt kaum welche die Gastronomie

00:51:16: betreuen.

00:51:17: Die waren ja gar nicht auf Gastronomy spezialisiert.

00:51:20: sie machen eigentlich eher was mit Kunst.

00:51:23: Wir waren damals die erste gastronomische Betrieb, soweit ich weiß.

00:51:27: Und sie waren auch mit anderen gastronomieischen Betrieben extrem zurückhalten, die in ihr Portfolio mit aufzunehmen.

00:51:33: Aber ich hab das Gefühl von euch, dass sie super begeistert sind!

00:51:36: Sie sind für einen wirklich eine große Unterstützung.

00:51:39: Extrem

00:51:39: zuverlässig und obwohl es ja auch inzwischen ein größeres Unternehmen ist, kann man trotzdem anrufen, E-Mail schreiben ... Man kriegt ne Antwort.

00:51:48: Ich weiß genau jenem Monat wo ich stehe?

00:51:50: Und das ist unbezahlbar.

00:51:52: Das ist mehr wert als Geld auf dem Konto, weil man eine ganz andere Möglichkeit hat Dinge zu steuern.

00:51:58: Ja

00:51:59: absolut!

00:51:59: Und was ich ganz wichtig finde, ist da eine sehr gute Kommunikation zum Finanzamt.

00:52:05: Gerade wenn man merkt... Was jetzt die letzten Jahre nicht vorgekommen ist, dass man mehr Geld einnimmt, als man dachte?

00:52:12: Dass man eben auch automatisch seine Steuerverhaushaltung erhöht.

00:52:15: Kann

00:52:15: ich verstehen.

00:52:16: wir haben Gott sei Dank mit unserem Mitinvestor absoluten Zahlenmenschen.

00:52:22: Und das ist auch, also ... Wobei ich

00:52:24: muss sich immer ein bisschen die Waage halten weil oft ist es ja so dass Zahlenmensche nicht so einen Gefühl für Schönheit haben oder ... Das muss eine solche Kombination sein.

00:52:31: Es ist das große

00:52:32: Glücks.

00:52:33: bei den Reichen sind so genuss Menschen und zahlen Menschen.

00:52:36: One in a million sozusagen!

00:52:38: Seine große Freude

00:52:39: da.

00:52:41: Janin wenn du in Berlin essen gehst, wenn du mal die Zeit hast?

00:52:44: Was sind eure Schließtage?

00:52:46: Wir

00:52:46: sind mittwochs bis samstags geöffnet und haben Samstag nach dem Bistro-Landsch.

00:52:52: Das heißt, Sonntag, Montag und Dienstag hast du ab und zu bei Zeit und Lust essen zu gehen in Berlin.

00:52:58: Wo gehst Du denn da gerne hin?

00:53:00: Ich höre deinen Podcast ja sehr gerne und regelmäßig.

00:53:02: Ist

00:53:02: das schon mal vorbereitet?

00:53:05: Ja, aber hab ein bisschen Sorge gehabt, weil ich wirklich ganz wenig neuere, obwohl ich sehr viel Respekt vor coolen neuen Gastronomienflächen habe, ganz wenig neue Trends entdecke.

00:53:15: Ich bin total ... Ich würd jetzt sagen es liegt an der Restaurante, aber ich glaub, ich war's schon vorher.

00:53:19: Ich geh einfach so wahnsinnig gerne in meine Stammlocale.

00:53:22: Also ich geh wahnsinn gern in die Kurve als Weinstruben zu wünschen.

00:53:26: Weil ich schon viel, viel zu lange nicht mehr waren, wenn wir am Tag da gehen wären.

00:53:29: Unterschreibung und die wahnsinnig gern zu Masinelle in der Hasenheide, ein ganz trauriger Italiener.

00:53:36: Sollte man auch nur Pizza dort bestellen aber die ist einfach super!

00:53:39: Und wir haben es jetzt endlich geschafft in unserer Nachbarrestaurant das Brickholz zu gehen mit einem Stern ausgezeichnet ja auch direkt wirklich so dreieinhalb Meter neben uns und super, das war so ein... Das ist so schön da auch genau meine Vibes auch sehr sehr herzlich und warm, auch vom Interieur.

00:53:59: Und von der wahlenden Auswahl das macht die ESA super!

00:54:02: Also es war auch sehr schön.

00:54:04: da bin ich sehr gerne

00:54:04: hingegangen.

00:54:06: ansonsten ging mich super super super tipp weil ich vergangene Woche in der Long March Kantine mal wieder...

00:54:13: Die gibt's ja auch schon, ne?

00:54:14: Seit zehn Jahren

00:54:14: nicht mehr.

00:54:15: Sieh nicht schon, fünfzehn,

00:54:17: sechsund, siebzehn Jahre?

00:54:18: Das wollte ich grad sagen und ich war vor zehn Jahren glaube ich das letzte Mal dort und habe jetzt zwei Mal hintereinander wieder.

00:54:24: Ich hab unabhängig eine Empfehlung dafür bekommen.

00:54:28: Und bin dahin, und das ist auch so eine coole Gastronomie!

00:54:31: Die haben wirklich ... ich find die spielen das so toll durch.

00:54:35: Tolle große Cocktailkarte, tolle Weinkarte.

00:54:38: Dann machen sie ein kleines Menü.

00:54:40: alles fantastisch gut zubereitet.

00:54:42: Da steht immer noch die ... man sagt immer Oma hinter dir Dampflingsstationen in der Mitte des Restaurants was für mich so viel Herz bringt.

00:54:49: Wir sind einfach ein super Servicetyp.

00:54:52: es war.

00:54:53: mehr brauche ich nicht.

00:54:54: Das finde ich richtig toll, das hat richtig Spaß gemacht!

00:54:56: Wenn du in deine Familie in Hamburg besuchen gehst, gibts da ein Restaurant was du immer besuchen musst?

00:55:01: Ja den Griechen ... Den

00:55:03: Griechend...

00:55:05: Den GrIECHEN, den mein Oma und Opa noch seit zwanzig Jahren schnüpfen.

00:55:08: Wo ist heute die Tochter leitet?

00:55:10: und der Papa ...

00:55:12: Das ist doch schön, es hat auch was mit so Konsistenz zu tun oder?

00:55:16: Ja.

00:55:17: Wo ist der?

00:55:18: Der ist in Rahlstedt am Rande Hamburgs im Elleneck und das ist einfach super.

00:55:23: Wie heißen

00:55:24: die?

00:55:26: Ungefähr gleich fällst du hier ein.

00:55:28: wir packen sonst in die Cabbage

00:55:29: rein.

00:55:29: Ich weiß nicht ich hab absolut keinen... Den

00:55:31: Griechen in Rohlstedts.

00:55:32: Der Grieche

00:55:32: in Rahstedt, Ellenecks.

00:55:34: Die

00:55:34: sind so toll.

00:55:36: Ja, das freut auch mein Herz.

00:55:38: Weil es auch so ein Familienbetrieb ist und da mittlerweile ja auch die wie gesagt die Tochter übernommen hat und dass dort rockt und leitet und man kommt da rein und die wissen natürlich die ganze Familiengeschichte von uns.

00:55:49: Die kennen uns halt, sie kennen mich ja seitdem ich so bin!

00:55:51: Das ist doch

00:55:51: schön oder?

00:55:52: Man braucht sowas auch, das ist auch das was irgendwie ... letztendlich Stammgäste generiert, wenn man so eine Konsistenz hat.

00:55:59: Wenn man sich kennt über die Jahre und es ist das, woran wir alle versuchen zu arbeiten.

00:56:06: Das

00:56:06: ist auch das was uns dann als Gastgeberin Spaß macht

00:56:09: ... Selbst zu genießen?

00:56:11: Ja selbst zu geniessen und aber auch uns stillkommen zu fühlen.

00:56:14: Und dann können wir das auch, wenn wir mit solchen positiven Gefühlen genährt werden sag ich jetzt mal, da können wir's auch wieder weitergehen.

00:56:24: Liebe Janine, ich danke dir recht herzlich für dieses inspirierende und tolle und offene Gespräch.

00:56:29: Es war eine ganz, ganz tolle Zeit!

00:56:32: Vielen Dank, es hat wahnsinnig viel Spaß gemacht.

00:56:34: Danke, dass du den Weg hierher gefunden hast.

00:56:36: Und ja, ich hoffe wir sehen uns bald wieder!

00:56:38: Vielen

00:56:39: dank dir wirklich

00:56:40: sehr gerne.

00:56:40: schön, dass Du da warst und euch noch einen wunderschönen Tag oder Abend je nachdem was ihr gerade vorhabt.

00:56:45: Schön, dass Ihr dabei wart und bis zum nächsten Mal!

Über diesen Podcast

Ich bin Marie-Anne Wild (Raue) und freue mich über euer Interesse an meinem Podcast „Auf ein Glas Champagner mit Marie-Anne“ – ich liebe nicht nur Champagner, sondern auch gutes Essen, gute Weine und vor allem gute Gespräche mit inspirierenden Frauen! Was ihr in den rund 60 Minuten hört ist deshalb kein klassisches Interview sondern ein wirkliches Gespräch, denn auch ich erzähle von meinen persönlichen Erfahrungen, gebe Einblicke in mein Leben und meine Gästinnen stellen auch mir Fragen.
Apropos Gästin: es erwarten euch spannende Frauen aus den verschiedensten Bereichen der Gastronomie, die mit mir in meinem Wohnzimmer Champagner trinken und erzählen wie es ist als Frau in diesem Bereich tätig zu sein, welche Steine aus dem Weg geräumt werden mussten und was sich in der Branche dringend ändern muss ! Manchmal geht es ans Eingemachte, manchmal ist es witzig und manchmal ist es sehr erstaunlich! Keine Statistik oder Vermutung, sondern als waschechte Lebenserfahrung.

Öffnet euch eine Flasche Champagner und setzt euch zu uns!

von und mit Marie-Anne Wild

Abonnieren

Follow us